Die Brunnenvision von Bruder Klaus – eine künstlerische Auseinandersetzung von Otto Lehmann.

 
 
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Die Brunnenvision fordert heraus: Menschen «chrampfen» sich ab, bemüht, Geld zu erwerben. Zur Zeit von Bruder Klaus wurde der Tauschhandel langsam von der Geldwirtschaft abgelöst. Bruder Klaus äusserte sich gegen diesen Systemwandel, er lehnte diesen ab. Das wissen wir aus den Zeugnissen eines Berner Aristokraten, der mit Bruder Klaus befreundet war. Die gebückten Menschlein, die Otto Lehmann um den Tabernakel herum zeichnet, stehen im krassen Gegensatz zum Brunnen, aus dessen Quelle Olivenöl, Honig und Wein fliessen. Symbole mystischer Erfahrungen, die wir von vielen Heiligen und Propheten her kennen, christliches Mysterium der Eucharistiefeier. Die gebückten Menschen merken nicht, dass mitten unter ihnen dieses Heiligtum, diese Quelle ist, aus der sie schöpfen könnten, wären sie achtsamer, wären sie wach. Otto Lehmann hat beide Seiten der menschlichen Existenz und Erfahrungswelt gestaltet: Die dunkle, chaotische, schreckliche, hässliche Seite steht im krassen Gegensatz zur hellen, harmonischen Seite, die sich vor allem auch in den Naturbildern zeigt. Wunderschön gezeichnete Schmetterlinge umsäumen das Bild, das Fundament, der Boden, die Erde mit Mikroben und einer fast tropischen Pflanzenwelt zeigen die Schönheit der Natur. Von den drei Bildern ist bereits eines verkauft, zwei sind noch zu haben (je CHF 6000 inkl. Rahmen). Interessiert? Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit ursula.bruendler@zentrumranft.ch. Gerne zeigen wir Ihnen die Bilder persönlich.